Bayern

Brauereien besichtigen

10. September 2010

Franken liegt im nördlichen Bayern und ist aufgeteilt in biertrinkenden und einen weintrinkenden Teil. Im Fränkischen Bierland mit den Städten Nürnberg, Bamberg und Bayreuth locken mehr als 250 Brauereien. Die Gemeinde Aufseß in der fränkischen Schweiz steht als Gemeinde mit der größten Brauereidichte der Welt im Guiness-Buch der Rekorde. Durch die Gemeinde führt der Brauereienweg, der auf 13 Kilometern an allen Brauereien der Stadt vorbeiführt. Da es nur vier Brauereien sind, deren leckeres dunkles Landbier probiert werden darf, kann der Weg auch tatsächlich eine gemütliche Wanderung oder Radtour werden.

Wer Freunde in Franken hat, weiß, dass diese bei Besuchen gerne Bier als Gastgeschenk mitbringen. Der Eigennutz dabei ist häufig recht groß, denn ein Franke weiß den Geschmack eines handwerklich hergestellten Biers zu schätzen und lässt sich nur im Notfall mit der sonst üblichen „Industrieplörre“ abspeisen. Viele Brauereien in Franken brauen schon seit Jahrhunderten und viele auch nach wie vor nur für den Ausschank in der Brauereigaststätte. Bei einer Brauereibesichtigung lässt sich die Braukunst hautnah erleben. Ein Bierdiplom lässt sich in der Museumsbrauerei in Pottenstein erwerben.

Wen wundert es, dass die Franken auch mit Bier kochen. Da gibt es Bratensoße mit Dunkelbier oder Salatdressing mit Weissbier, als Dessert Krapfen aus Bierteig oder Malzbierzabaione und als Digestiv ein Bierschnaps. Bierschnaps gibt es als Klaren oder auch als bersteinfarbenen Frankenwhisky.

Ncoh etwas angenehmes an Franken ist das Preisniveau. Franken ist nicht unbedingt besonders durchgestylt, das hat aber erstens seinen absoluten Reiz und zweitens ist das Preisniveau deutlich niedriger als in anderen touristischen Hochburgen Deutschlands. Insbesondere gilt das für die Preise der Gastronomie.

Richtig versichert beim Freizeitsport

12. Februar 2010

Freizeitsport – schön, aber gefährlich? Die Statistik belegt es – die meisten Unfälle ereignen sich im Haushalt und in der Freizeit. Die traurigen Spitzenreiter sind Unfälle beim Skisport, Gleitschirmfliegen, Radfahren, Fußballspielen, Rodeln, Wandern und Bergsteigen.

Gefährlicher Freizeitsport?

Unfall im Gebirge! Erstaunlicherweise verunfallen auf Wanderungen und Bergtouren weniger Kletterer als Wandertouristen. Dies dürfte wohl auf einen bewußten, planmäßigen Umgang des Kletterers mit der ihn erwartenden, potenziellen Gefahrensituation zurückzuführen sein. Der Hobby-Wandertourist aus dem Flachland in der Sommerfrische im Gebirge hingegen, meist schlecht ausgerüstet und / oder untertrainiert, begibt sich nur auf gebahnte Wege in landschaftlich reizvoller Umgebung, von der vermeintlich keine Gefahr ausgeht. Die vielen ehrenamtlichen Rettungseinsätze der Bergwacht zeichnen leider ein anderes Bild. Hauptursache ist Stolpern und Sturz auf Wanderwegen, gefolgt von Sturz nach Versteigen in ungangbares Gelände und Herz-/Kreislauf-Störungen wegen körperlicher Überforderung.

Objektive und subjektive Gefahren. Neben den sehr wohl vorhandenen objektiven Gefahren im Gebirge, zu nennen sind hier beispielsweise Wettersturz und Steinschlag, gibt es subjektive Gefahrenquellen. Subjektiv deshalb, weil sie im menschlichen (Fehl-)verhalten begründet sind. Einen noch so harmlos aussehenden Gletscher alleine ohne Seilsicherung zu überqueren oder bei drohendem Gewitter unbedingt einen Gipel wegen des schönen Bergpanoramas noch mitnehmen zu wollen, ist schlichtweg fahrlässig.

Für den Fall der Fälle! Wie kann man sich schützen oder zumindest vorsorgen? Der Abschluß einer Unfallversicherung sollte für jeden Sportbegeisterten Pflicht sein. Wie schnell kann man auf einem steilen Bergpfad ausrutschen, mit dem Mountain-Bike verunglücken oder unvermittelt von einem Stein schmerzhaft getroffen werden. Der Versicherungsschutz einer Unfallversicherung gibt einem die Sicherheit, beim Sport in der Freizeit gegen objektive Gefahren gewappnet zu sein und … an den subjektiven Gefahren kann jeder schließlich selber arbeiten. Viel Spaß in der Freizeit und im Gebirge wünscht …

Sigmund Haider, www.bergschreiber.com

Baumwipfelpfad versus Kletterwald

5. Oktober 2009

Ein Kletterwald ist ein Hochseilgarten, der in einem Wald zwischen Bäumen gebaut ist. So etwas gibt es in ganz Deutschland. Ein Hochseilgarten bietet das sportliche Erleben von persönlichen Grenzsituationen. Hochseilgärten werden von einigen Anbietern gerne für Teambildungsmaßnahmen eingesetzt. Empfehlenswert aus Sicht des Autoren ist der Kletterwald Kiel.

Etwas anderes als ein Kletterwald ist ein Baumwipfelpfad oder Baumkronenpfad. Hier geht es auch in die Höhe. Wie der Name sagt ist es ein Pfad zwischen Baumwipfeln. Hier ist das Ziel aber nicht an seine Grenzen zu geraten und sich sportlich zu betätigen. Vielmehr soll dem Besucher die Möglichkeit gegeben werden bei einem Spaziergang die Natur aus einem anderen Blickwinkel zu erleben. Baumwipfelpfade gibt es in Deutschland zum Beispiel im Pfälzerwald, im Bayrischen Wald oder auch im Nationalpark Hainich in Thüringen.

Auf den Spuren von Dr. Frankenstein

4. Juli 2009

Gruselig geht es in Ingolstadt zu. In der Stadt an der Donau soll Dr. Frankenstein sein Unwesen getrieben haben. Die Horror-Geschichte „Frankenstein oder der moderne Prometheus“ von Mary Shelley aus dem Jahr 1831 wird in Ingolstadt aufgearbeitet. Durch die Stadt führt der Medizin-Student Dr. Frankenstein persönlich.

Anders gruselig geht es in Ingolstadt auch zu, wenn es um die Gechichte der mysteriösen Illuminaten geht. Dr. Adam Weishaupt, Jesuitenzögling und später Professor für Recht und Philosophie an der Universität Ingolstadt, gründete 1776 einen geheimen Bund mit “Erleuchteten“. Viele Geschichten drehen sich um diesen seit 1784 verbotenen Geheimbund, dem einige Verschwörungstheorethiker auch heute noch starke Bedeutung bei der Steuerung der Weltpolitik zusagen.